16.01.2019 Vortrag: Was bist DU Dir wert? - Deine Grenzen entscheiden über Deine Motivation

 Wer vor den Landfrauen Bötersen und Umgebung referiert, darf sich in der Regel über ein volles Haus freuen. Da bildete auch der Vortrag von Bettina Greschner aus Höperhöfen am vergangenen Mittwoch im Gasthaus Hoops in Bötersen keine Ausnahme.

Die Landfrauen Bötersen und Umgebung sind eine sehr aktive Gruppe und so verwundert es nicht, dass  nur 10 Tage nach dem Besuch des Neujahrskonzertes in der Bremer Glocke schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan stand. Unter dem Motto „Was bist Du Dir wert? Deine Grenzen entscheiden über Deine Motivation“, hielt Bettina Greschner einen Vortrag, der dem rund 70-köpfigen Publikum, in dem auch vereinzelt Männer gesichtet wurden, Wege aufzeigen sollte, wie man die richtige Balance in seinem Leben findet. Greschner, die beruflich als Business- & Lifecoach tätig ist, begann ihre Ausführungen mit der Frage, wem man in einer Notsituation in einem Flugzeug zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen würde: sich selbst oder einer anderen Person. Ein Fall, der verdeutlichen sollte, dass es mitunter wichtig ist, zunächst sich selbst zu helfen, bevor man anderen helfen kann. „Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann anderen eine Hilfe sein“, sagte die Höperhöfenerin. In der Folge zeigte sie Wege auf, wie man zu einer inneren Ausgeglichenheit gelangen kann und richtet ihren Focus dabei auf die Selbstwahrnehmung und die bei vielen Menschen vorherrschende Eigenschaft, sich auf Dinge zu konzentrieren, die einen negativen Einfluss ausüben. Jeder habe es in der Hand, daran etwas zu ändern. „Das beginnt schon damit, dass man sich am Morgen beim Blick in den Spiegel anlächelt und sich selbst ein Kompliment macht“, sagte sie. Auch das Erkennen der richtigen Grenzen in der Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen, sei ein wichtiger Faktor für ein glückliches Leben. Wie weit man dabei gehe, müsse jeder für sich entscheiden und dabei immer berücksichtigen, dass man nichts macht, das man nicht möchte, weil das unweigerlich zu negativen Auswirkungen führen würde. „Offenheit und Akzeptanz sind hierbei die Schlüssel zu einem glücklicheren Dasein“, erläuterte die Referentin, für die eine Runde Joggen und eine kalte Dusche danach der richtige Start in einen erfüllten Tag sind. Ob das auch für ihre Zuhörerschaft gelten könnte, mag angezweifelt werden, aber dafür bekamen sie eine Fülle von Denkanstößen, die sich im Alltag leicht anwenden lassen. „80 % der Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben, aber nur 3% von ihnen, sind bereit etwas dagegen zu tun. Ich rate Euch, werdet „Dreiprozenter“ und Euer Leben wird sich positiv ändern“, sagte sie abschließend. © Matthias Daus

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Matthias Daus zur Verfügung gestellt.

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