16.03.2019 Frauenfrühstück und Jahreshauptversammlung

Anke Dittmers und Susanne Cordes

134 Mitglieder hat der LandFrauenverein Bötersen u. U. derzeit, 51 davon trafen sich am Samstag, 16.03.2019, zum Frauenfrühstück mit anschließender Jahreshauptversammlung im Gasthaus Seeger in Reeßum. Neben den üblichen Berichten, der Entlastung des Vorstandes und einigen Informationen zum Thema Datenschutz, standen die Themen Wahlen und Beitragsfestsetzung auf der Tagesordnung. Eine zweite Vorsitzende konnte leider nicht gefunden werden. Trotzdem war die Vorsitzende Susanne Cordes davon überzeugt, dass die anstehenden Aufgaben genauso gut gelöst werden, wie im letzten Jahr. Ihr Dank galt dem gesamten Vorstand und insbesondere den Ortsvertrauensfrauen. Alle arbeiteten engagiert mit, damit ein abwechslungsreiches und interessantes Jahresprogramm entstehen konnte. Aufgrund der anstehenden Erhöhung der Beiträge des Landesverbandes wurde über eine Erhöhung der eigenen Mitgliedsbeiträge diskutiert. Letztlich wurde der Beitrag für die Zeit ab 2020 bei 4 Nein-Stimmen auf 30 Euro/Mitglied festgesetzt. Im Anschluss sprach Anke Dittmers vom Evangelischen Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen e. V. zu den LandFrauen. Hier ging es im Wesentlichen um Informationen zur Ausbildung, den Bewilligungsregularien der Kostenträger für diese Einsätze sowie Beispiele der Aufgaben einer Dorfhelferin. Die eigentliche Berufsbezeichnung dieser gut ausgebildeten Haushaltsmanagerinnen lautet „Geprüfte Fachkraft für Haushaltsführung und Familienbetreuung in Haushalten landwirtschaftlicher Betriebe (Dorfhelferin/Dorfhelfer)“. Wichtig zu wissen: Die Dorfhelferinnen unterliegen der Schweigepflicht und sind nicht nur für landwirtschaftliche Betriebe und Familienhaushalte da. Wenn Familien bei einer anderen gesetzlichen Kranken-/Rentenkasse versichert sind, die haushaltsführende Person aufgrund Krankheit oder Unfall ausfällt und weitere Bedingungen erfüllt sind, können die Dorfhelferinnen zur Hilfe in der Not eilen. Auch die Verhinderungspflege gehört zu diesen Einsatzgebieten. Nachwuchs wird auch in diesem Berufsbild gesucht: Erste Informationen zur berufsbegleitenden Weiterbildung zur Dorfhelferin finden sich im Internet unter www.dhw-nds.de. Beratungsgespräche zur Anforderung eines Einsatzes einer Dorfhelferin bietet Anke Dittmers unter Telefon 04281/821106 an. © Susanne Cordes

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20.02.2019 Vortrag: Gärten in der zweiten Lebenshälfte

Einen kurzweiligen und informativen Nachmittag erlebten die Mitglieder und Gäste des LandFrauenvereins Bötersen u. U. im Hotel Heidejäger in Mulmshorn.

Heike Reßmeyer von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtete über „Gärten in der zweiten Lebenshälfte – pflegeleicht genießen“. Wobei sie schon gleich zu Beginn die Frage stellte, wann denn wohl die zweite Lebenshälfte beginnen würde.

Festzuhalten ist, dass es nicht den Garten schlechthin gibt. Es sind viele Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden und auch diese Weisheit gilt: Es gibt keinen Garten ohne Arbeit, aber man kann sie sich erleichtern.

Im Laufe ihres Vortrags ging Heike Reßmeyer auf langfristige Planungsmöglichkeiten ein: genügend breite Wege und Tore für das „Rollatorenalter“, Vorrichtungen für Handläufe und Rampen statt Stufen wurden hier unter anderem genannt.
Sitzplätze sollten einen großzügig bemessenen und festen Untergrund haben und auch die Sonneneinstrahlung sei zu berücksichtigen.

Eine kurzfristige Gestaltungsmöglichkeit für einen pflegeleichteren Garten sei z. B. die Planung des Bewuchses. Viele Beispiele für pflegearme Gehölze, Sträucher und Bodendecker wurden anhand von Fotos gezeigt. Gemüsegärten könnten verkleinert und stattdessen Hochbeete genutzt werden.

Als Gartenhelfer könnte man außerdem Mähroboter, Plastikschubkarren, Kniepolster oder einen „Apfelaufsammler“ in Erwägung ziehen.
Fazit: Um den eigenen Garten und die Gartenarbeit möglichst lange und auch im Alter zu genießen, sind viele Wege möglich.

Finanziell unterstützt wurde dieser Vortrag der LandFrauen Bötersen u. U. von Britta Güttler Immobilien aus Bötersen. © Sandra Buthmann



Heike Reßmeyer bei ihrem Vortrag
Heike Reßmeyer und Susanne Cordes

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12.02.2019 Kochabend - Salate zum Mitnehmen



Impressionen - allen hat es gut geschmeckt

Und - wie gewohnt - gab' s die Rezepte als Heftchen mit nach Hause.

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16.01.2019 Vortrag: Was bist DU Dir wert? - Deine Grenzen entscheiden über Deine Motivation

 Wer vor den Landfrauen Bötersen und Umgebung referiert, darf sich in der Regel über ein volles Haus freuen. Da bildete auch der Vortrag von Bettina Greschner aus Höperhöfen am vergangenen Mittwoch im Gasthaus Hoops in Bötersen keine Ausnahme.

Die Landfrauen Bötersen und Umgebung sind eine sehr aktive Gruppe und so verwundert es nicht, dass  nur 10 Tage nach dem Besuch des Neujahrskonzertes in der Bremer Glocke schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan stand. Unter dem Motto „Was bist Du Dir wert? Deine Grenzen entscheiden über Deine Motivation“, hielt Bettina Greschner einen Vortrag, der dem rund 70-köpfigen Publikum, in dem auch vereinzelt Männer gesichtet wurden, Wege aufzeigen sollte, wie man die richtige Balance in seinem Leben findet. Greschner, die beruflich als Business- & Lifecoach tätig ist, begann ihre Ausführungen mit der Frage, wem man in einer Notsituation in einem Flugzeug zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen würde: sich selbst oder einer anderen Person. Ein Fall, der verdeutlichen sollte, dass es mitunter wichtig ist, zunächst sich selbst zu helfen, bevor man anderen helfen kann. „Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann anderen eine Hilfe sein“, sagte die Höperhöfenerin. In der Folge zeigte sie Wege auf, wie man zu einer inneren Ausgeglichenheit gelangen kann und richtet ihren Focus dabei auf die Selbstwahrnehmung und die bei vielen Menschen vorherrschende Eigenschaft, sich auf Dinge zu konzentrieren, die einen negativen Einfluss ausüben. Jeder habe es in der Hand, daran etwas zu ändern. „Das beginnt schon damit, dass man sich am Morgen beim Blick in den Spiegel anlächelt und sich selbst ein Kompliment macht“, sagte sie. Auch das Erkennen der richtigen Grenzen in der Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen, sei ein wichtiger Faktor für ein glückliches Leben. Wie weit man dabei gehe, müsse jeder für sich entscheiden und dabei immer berücksichtigen, dass man nichts macht, das man nicht möchte, weil das unweigerlich zu negativen Auswirkungen führen würde. „Offenheit und Akzeptanz sind hierbei die Schlüssel zu einem glücklicheren Dasein“, erläuterte die Referentin, für die eine Runde Joggen und eine kalte Dusche danach der richtige Start in einen erfüllten Tag sind. Ob das auch für ihre Zuhörerschaft gelten könnte, mag angezweifelt werden, aber dafür bekamen sie eine Fülle von Denkanstößen, die sich im Alltag leicht anwenden lassen. „80 % der Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben, aber nur 3% von ihnen, sind bereit etwas dagegen zu tun. Ich rate Euch, werdet „Dreiprozenter“ und Euer Leben wird sich positiv ändern“, sagte sie abschließend. © Matthias Daus

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Matthias Daus zur Verfügung gestellt.

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